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Software

Kooperation und Schnittstellen

Logo HL7 medomus ist Mitglied der HL7 Benutzergruppe in Deutschland e.V.
Health Level 7 (HL7) ist ein internationaler Standard für den Austausch von Daten zwischen Computersystemen im Gesundheitswesen.
HL7 bietet Interoperabilität zwischen Krankenhausinformationssystemen (KIS), Praxisverwaltungssystemen (PVS), Laborinformationsystemen (LIMS), Systemen zur Leistungsabrechnung sowie Systemen, die als Elektronische Patientenakte fungieren.

Zusammenspiel mit dem ICW Lifesensor

Nachvollziehbare Beispiele für sinnvolle Patientenintegration (i.S. von Beteiligung) finden sich stets im chronischem Sektor.
Beispiel Diabetes:
Die regelmäßige Erfassung von Laborwerten, Blutzucker und ggf. Komorbiditätswerten (z.B. Hypertonie) ist essentiell für eine sachgerechte Einstellung der Medikation. Hier kann und sollte der Patient mitwirken. Über seine persönliche Akte werden die Werte erfasst und direkt zum behandelnden Arzt übermittelt. Selbstverständlich hat der Patient die Hoheit über die Daten. Auch s.g. Assessmentbögen (Eingangsuntersuchung) oder Screenings können hinterlegt sein. Das ist interessant z.B. für den Abschluss von IV-Verträgen. Hierfür hat medomus einen Kooperationsvertrag mit der ICW.

ICW
  • Webbasierte Gesundheitskarte als Service
  • Zugang über Browser, Handy, PDA
  • Kopien relevanter medizinischer Daten der Primärsysteme und Originaldaten des Konsumenten
  • Jederzeit verfügbar
  • Unter der Kontrolle des Patienten
  • Ergänzende Daten aus dem Präven- tionsbereich, wie Ernährungs- und Trainingspläne

Datenaustausch

Einer der wichtigsten Aspekte sektorübergreifender Versorgung ist der Datenaustausch zwischen den Akteuren. Hier setzen wir auf Bewährtes. Am Beispiel eines allergischen Patienten erklärt sieht das so aus:
Der Patient besucht den Hausarzt. Der diagnostiziert eine allergische Reaktion. Seine leitliniengerechte Diagnose wird dokumentiert und als elektronischer Arztbrief – welcher mittels der im Scout erfassten Daten – aber durch das PVS erzeugt wird, z.B. via D2D oder anderer sicherer Systeme zum Allergologen versandt. Dieser lädt sich die Datei in sein PVS. Nach erfolgter Diagnoseprüfung und Therapieeinleitung wird der Hausarzt auf demselben Wege informiert.

Kommunikation