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Software

P:CONNECT

Logo P:CONNECT medomus entwickelt unter der Marke P:CONNECT Lösungen mit denen Effizienz und Qualität medizi- nischer Leistungen spürbar verbessert werden können.

Hintergrund

Die Pflicht bis 2009 ein QM-System in der Praxis eingeführt zu haben steht für Ärzte fest. Inzwischen fordert der Gesetzgeber bereits sektorübergreifende Qualitätssicherung. Nun sind alle Leistungserbringer zur Sicherung und Weiterentwicklung der Qualität verpflichtet.
Der gemeinsame Bundesausschuss hat hierzu schon entsprechende Richtlinien verfasst.

Bei der Umsetzung dieser Verpflichtung jedoch, trifft man auf eine durchweg heterogene Welt von ca. 240 Anbietern von Praxis-Verwaltungs-Systemen, ca. 10 KIS und ca. 50 Spezial-System-anbieter.
All diesen Systemen gemeinsam ist nur, dass sie kaum Gemeinsamkeiten haben.
Die Abbildung zeigt die Hauptzielgruppe der medomus Technologien & Services GmbH (niedergelassene Ärzte)

Daher ist ein integrativer Ansatz in das PVS oder KIS unerlässlich.
Ein modularer Aufbau der indikationsspezifischen Plug-ins (medomus Scout) ermöglicht die Versorgung im hausärztlichen Bereich ebenso wie die hochspezialisierte fachärztliche Anwendung.

Sichere Diagnostik = richtige Therapie = zufriedene Patienten

Buch: Programmierte Diagnostik in der Allgemeinmedizin 1976 erschienen erstmalig die "82 Handlungsanweisungen für den Hausarzt" von Prof. Robert N. Braun. Aber bereits 1957 hatte der inzwischen 93-jährige Professor die Monographie "Die gezielte Diagnostik in der Praxis" veröffentlicht. Im Verlauf der Jahre entwickelte sich aus der ursprünglich erfassten Krankheitshäufigkeitsanalyse ein hausarztorientiertes Checklisten-System für eine systematische Diagnostik mittels gezielter Befragung der Patienten.



4. Auflage der Ausgabe

Die Checklisten sollen Ordnung in undifferenzierte diagnostische Situationen (Heute auch .9er Diagnosen - "Nicht näher spezifiziert" genannt) bringen und den Untersuchungsablauf optimieren.
Dies ist auch der Grund für die Empfehlung durch die Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin.

Prof. Günter Ollenschläger, Leiter der Ärztlichen Zentralstelle Qualitätssicherung in Köln, bescheinigt den Autoren, zu denen auch Prof. Frank H. Mader gehört, dass sie bereits in den 70er-Jahren die Rahmenbedingungen für ein systematisches ärztliches Handeln benannten, "die heute als Charakteristika der evidenzbasierten Medizin (EbM)" beschrieben werden.

Sowohl EbM als auch die oben beschriebenen Checklisten und Handlungsanweisungen waren und sind für die Entwicklung sowohl unseres MQMSystem als auch der indikationsspezifischen medomus Scout-Module Grundlage und Vorbild.

Begriffsabgrenzung
Der Begriff Therapie leitet sich vom griechischen therapeia her: dienen. Heilen ist Dienst oder Dienstleistung.

Evidenz (lat. evidentia "Augenscheinlichkeit") bedeutet umgangssprachlich: Augenschein, Offenkundigkeit, völlige Klarheit. "Das ist doch evident" bedeutet somit, dass etwas nicht weiter hinterfragt werden muss. Unter Evidenz-basierter Medizin ("evidence based medicine") oder evidenzbasierter Praxis ("evidence based practice") im engeren Sinne versteht man eine Vorgehensweise des medizinischen Handelns, individuelle Patienten auf der Basis der besten zur Verfügung stehenden Daten zu versorgen.