P:CONNECT
medomus entwickelt unter der Marke
P:CONNECT Lösungen mit denen Effizienz und Qualität medizinischer Leistungen spürbar
verbessert werden können.
Hintergrund
Die Pflicht bis 2009 ein QM-System in der Praxis eingeführt
zu haben steht für Ärzte fest.
Inzwischen fordert der Gesetzgeber bereits sektorübergreifende Qualitätssicherung. Nun sind alle
Leistungserbringer zur Sicherung und Weiterentwicklung der Qualität verpflichtet.
Der gemeinsame Bundesausschuss hat hierzu schon entsprechende Richtlinien verfasst.
All diesen Systemen gemeinsam ist nur, dass sie kaum Gemeinsamkeiten haben.
Daher ist ein integrativer Ansatz in das PVS oder
KIS unerlässlich.
Ein modularer Aufbau der indikationsspezifischen Plug-ins (medomus Scout) ermöglicht die
Versorgung im hausärztlichen Bereich ebenso wie die hochspezialisierte fachärztliche Anwendung.
Sichere Diagnostik = richtige Therapie = zufriedene Patienten
1976 erschienen erstmalig die "82 Handlungsanweisungen für den Hausarzt" von
Prof. Robert N. Braun. Aber bereits 1957 hatte der inzwischen 93-jährige Professor die
Monographie "Die gezielte Diagnostik in der Praxis" veröffentlicht. Im Verlauf
der Jahre entwickelte sich aus der ursprünglich erfassten
Krankheitshäufigkeitsanalyse ein hausarztorientiertes Checklisten-System für eine
systematische Diagnostik mittels gezielter Befragung der Patienten.
4. Auflage der Ausgabe
Die Checklisten sollen Ordnung in undifferenzierte diagnostische Situationen (Heute auch .9er
Diagnosen - "Nicht näher spezifiziert" genannt) bringen und den
Untersuchungsablauf optimieren.
Dies ist auch der Grund für die Empfehlung durch die Deutsche Gesellschaft für
Allgemeinmedizin und Familienmedizin.
Prof. Günter Ollenschläger, Leiter der Ärztlichen Zentralstelle Qualitätssicherung in Köln, bescheinigt den Autoren, zu denen auch Prof. Frank H. Mader gehört, dass sie bereits in den 70er-Jahren die Rahmenbedingungen für ein systematisches ärztliches Handeln benannten, "die heute als Charakteristika der evidenzbasierten Medizin (EbM)" beschrieben werden.
Sowohl EbM als auch die oben beschriebenen Checklisten und Handlungsanweisungen waren und sind für die Entwicklung sowohl unseres MQMSystem als auch der indikationsspezifischen medomus Scout-Module Grundlage und Vorbild.
Begriffsabgrenzung
Der Begriff Therapie leitet sich vom griechischen therapeia her: dienen. Heilen ist Dienst oder
Dienstleistung.
Evidenz (lat. evidentia "Augenscheinlichkeit") bedeutet umgangssprachlich: Augenschein, Offenkundigkeit,
völlige Klarheit. "Das ist doch evident" bedeutet somit, dass etwas nicht weiter hinterfragt werden muss.
Unter Evidenz-basierter Medizin ("evidence based medicine") oder evidenzbasierter
Praxis ("evidence based practice") im engeren Sinne versteht man eine Vorgehensweise
des medizinischen Handelns, individuelle Patienten auf der Basis der besten zur Verfügung stehenden Daten zu versorgen.

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